Einlagensicherheit - wie sicher ist mein Geld?

"Die deutschen Banken haben einen so genannten Einlagensicherungsfonds gegründet. Nach der Pleite des Bankhauses Herstatt hier in Köln haben sich die Banken entschlossen, einen solchen Fonds einzurichten. Der normale Bankkunde kann hier sicher sein, dass bei einem renommierten, großen Institut seine Einlagen bis zu einigen Millionen sichergestellt sind." Also der normale Millionär hat keine Probleme, der Milliardär muss etwas aufpassen, oder?
"Genau, Milliardäre müssen genauer hinschauen, die gründen dann vielleicht lieber ihr eigenes Institut." Jetzt gibt es auch noch eine andere Art von Sicherungssystem in Deutschland, wie funktioniert das denn?
"Bei den Sparkassen und Volksbanken ist das Sicherungssystem noch etwas anders organisiert: Hier sind die Einlagen in voller Höhe gesichert, das heißt, es gibt keine betragsmäßigen Begrenzungen. Es gibt hier verschiedene Sicherungsnetze, so dass der Kunde einer Sparkasse oder Volksbank keine Verhältnisse fürchten muss, wie man beispielsweise aus anderen Ländern wie England oder Amerika gehört hat." Das heißt, die Sicherheit bei deutschen Geldinstituten ist fast immer höher als die von ausländischen Banken? Da gibt es doch jetzt eine EU-Richtlinie, die zumindest eine Basis-Absicherung bietet, oder?
"Bis zu 20.000 Euro kann man anlegen, 90 Prozent der Anlage sind geschützt, das ist die EU-Richtlinie. So ist zum Beispiel in Luxemburg oder Österreich nur ein Sicherungsbetrag von 20.000 Euro vorgeschrieben. Auch die Niederlande haben lediglich einen Betrag von 38.000 Euro." Vielen Dank, Sparkassen-Experte Maximilian Blusch.
Also, ihr Geld ist eigentlich nirgendwo so sicher wie bei deutschen Banken und Sparkassen, bei Banken aus dem Ausland gilt häufig nur die Basis-Absicherung der EU.
Der Finanztipp wird Ihnen präsentiert von der Sparkasse Köln-Bonn!














