Pin merken, leicht gemacht

Man noch so viel Geld auf der Bank haben, wenn man nicht mehr dran kommt, nützt es nichts. Wer hat nicht schon mal vor einem Geld-Automaten gestanden und über seine Pin-Nummer nachgegrübelt? Bei einigen Banken kann man seine Geheim-Nummer ja sogar selbst bestimmen, viele nehmen dann zum Beispiel ihr Geburtsdatum.
Maximilian Blusch von der Sparkasse, ist das denn ratsam?
"Dazu ist zu sagen, dass, wenn die Karte gestohlen wird, dass gerade diese Ziffern ganz besonders gerne ausprobiert werden. Insofern ist eine normale Ziffer, zu der ich keinen persönlichen Bezug habe, nicht so verkehrt. Dann ist es sehr viel schwieriger, auf diese Zahl zufällig zu kommen." Allerdings nicht nur für den möglichen Dieb, sondern auch für mich selbst. Haben sie denn eine Idee, wie man sich seine Pin-Nummer gut merken kann?
"Ein Trick, den ich persönlich gut finde ist, mir die Ziffernfolge anhand der Buchstaben auf der Tastatur des Mobiltelefons zu merken. Ich kann den Zahlen ja bestimmte Buchstaben zuordnen, und aus diesen Buchstaben könnte man zum Beispiel einen Merksatz formen."
Apropos Handy, es gibt ja auch nicht wenige Menschen, die ihre Pin als Pseudo-Telefon-Nummer abspeichern, was ist denn dazu zu sagen?
"Wenn man das geschickt macht, also einen wahrscheinlichen Namen auswählt, nicht gerade beispielsweise "Bärbel Bank", kann das durchaus funktionieren. Rechtlich könnte es ein Problem werden, weil die Nummer im Telefon ja vermerkt ist, also notiert wurde. Das führt im weiteren auch zu dem Thema, dass man nirgendwo diese Nummer aufschreiben darf."
Also dann doch besser der Tipp mit dem Merksatz, sicher ist sicher. Vielen Dank, Sparkassen-Experte Maximilian Blusch.
Der Finanztipp wird Ihnen präsentiert von der Sparkasse KölnBonn!














