Die Finanzkrise und die Folgen

Die weltweite Finanzkrise hat immer größere Auswirkungen auf unser Leben. Vor allem die, die Aktien haben, spüren die verbreiteten Kursverluste deutlich. Wer einfach nur Geld auf der Bank hat, braucht sich zumindest in Deutschland keine Sorgen zu machen. Die so genannten Einlagen sind sicher, das sagt die Bundesregierung. Trotzdem wollen einige Menschen lieber auf Nummer sicher gehen und ihr Geld von der Bank abheben. Maximilian Blusch von der Sparkasse, ist das auch wirklich die Nummer sicher?
"Nehme ich das Geld mit nach Hause, so nehme ich ja nur das Papier mit, und nicht den Wert, den das Geld verkörpert. Dieser Wert, oder auch Kaufkraft genannt, die wird über die Jahre abnehmen. Wir haben eine bestimmte Inflationsrate, die wir in den letzten Jahren auch sehr deutlich gespürt haben. Was kann man gegen die Inflation tun? Man kann dagegen einen Ertrag setzen. Den habe ich natürlich nur, wenn ich das Geld in einem Anlageprodukt irgendeiner Art angelegt habe. Wenn ich es zu Hause habe, kann es nur an Wert verlieren." Jetzt gibt es ja eine gewisse Rückbesinnung auf bleibende Werte, zum Beispiel interessieren sich jetzt wieder mehr Menschen dafür, ein Haus zu kaufen. Das ist doch eigentlich seltsam, oder?
"Das hört sich vielleicht auf den ersten Blick etwas
merkwürdig an, da ja die Krise aus den Staaten über die
Immobilien zu uns getragen wurde. Hierzu ist wichtig zu wissen,
dass wir in Deutschland immer nach viel strengeren Kriterien
Kredite ausgegeben haben. D. h. bei uns ist die Problematik in der
Immobilie nicht anzutreffen. Immerhin ist das die einzige Form der
Geldanlage, die ich direkt nutzen kann, ich kann nämlich drin
wohnen. Ich habe zwar von der Rendite her nicht die großen
Erwartungen, wie das beispielsweise bei Investmentfonds oder
anderen Anlagen ist, aber habe eine sichere Anlage, die ich nutzen
kann." Vielen Dank, Sparkassen-Experte Maximilian Blusch.














