Abgeltungssteuer - Tipps für Depot-Besitzer

In wenigen Tagen ist sie tatsächlich da: Die Abgeltungssteuer. Und die gilt dann auch für ein Depot, das man als Anleger eventuell hat. Trotzdem gibt es aber jetzt noch ein paar kleine Tricks, um zu sparen.
Maximilian Blusch von der Sparkasse: Bisher konnte ich meine Depotgebühren immer als Werbungskosten absetzen, ab 2009 geht das jetzt aber nicht mehr....
"Allerdings gibt es eine Ausnahme, die nur einmalig für das Jahr 2009 gilt: Wenn also Anfang des Jahres die Depotgebühren belastet werden, so kann ich diese, obwohl sie erst 2009 anfallen, auch noch für 2008 steuerlich geltend machen. Das ist die gute Nachricht darin, weil mir diese Kosten dann steuerlich nicht verloren gehen." Da rettet man also sozusagen noch ein kleines Stück altes Recht ins neue Jahr hinein. Und das sollte man auch mit seinem Depot selbst machen, habe ich gehört, und genau zwischen altem und neuem Jahr unterscheiden:
"In Zukunft sollte man, gerade wenn man häufig gleichartige Wertpapiere kauft, also zum Beispiel Investmentfonds, zwei Depots haben. Das erste Depot hat die große Überschrift: "Alle Wertpapiere bis 2008", und das zweite Depot hat die große Überschrift: "Alle Wertpapiere ab 2009". Was würde denn passieren, wenn ich das nicht machen würde?
"Je nach Kursentwicklung kann das von Nachteil sein. Auf jeden Fall verliere ich bezüglich dieser Papiere mein steuerliches Privileg. Diesem kann ich nur entgehen, wenn ich zwei Depots habe, womit ich zweifelsfrei dem Finanzamt zeigen kann, welche Papiere ich verkaufen wollte, und welche ich auch verkauft habe." Vielen Dank, Maximilian Blusch, dann kann die Abgeltungssteuer ja langsam mal kommen.














