Unternehmensanleihen

Es gibt verschiedene Anlagemöglichkeiten Ihr Geld anzulegen. Eine ist die Unternehmensanleihen. Finanzexperte Maximilan Blusch erklärt, was dahinter steckt:
Maximilan Blusch: "Das sind Wertpapiere mit einem festen Zinssatz, also ähnlich einer Bundesanleihe, nur das bei der Unternehmensanleihen der Schuldner ein großes Unternehmen ist, also zum Beispiel ein Chemiekonzern oder ein Autohersteller. Statt der Bank sind also Sie der Kreditgeber. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger sein Geld zurück. Das sollte er aber auch einplanen. Er sollte keine Anleihe kaufen mit einer Laufzeit von sechs Jahren, wenn er schon weiß, dass er nach drei Jahren das Geld zurück braucht."
Wie bei den meisten Geldanlagen gibt es auch hier ein Risiko.
Maximilian Blusch: "Falls eine Firma Pleite geht, dann kann ich als Besitzer dieser Anleihe mein Geld verlieren. Dafür zahlen die Unternehmen aber auch einen Risikoaufschlag, dass heißt sie zahlen mehr Zinsen, als beispielsweise der Bund. Deswegen sind die Zinsen einer Unternehmensanleihen oft höher als bei den Risiko ärmeren Staatsanleihen. So ist das immer: wenn ich eine höhere Rendite erwarte und auch bekomme, dann steht das auch für ein höheres Risiko."
Gehen Sie auf Nummer sicher
Suchen Sie sich namhafte, solide, das heißt auch durch Rating-Agenturen positiv bewertete Unternehmen heraus. Das ist besonders wichtig, wenn man einzelne Anleihen kauft. Wem das zu gefährlich ist, der setzt eher auf einen Fonds. Der Fonds hat den Vorteil, dass er in mehrere Anleihen investiert, das Risiko also streut.
Lassen Sie bei Ihrer Hausbank beraten.














