Irrtümer bei der Geldanlage

Hat man sich dann für eine Anlageform entschieden, sollte man sich mindestens einmal im Jahr mit dem Berater treffen und ihm sagen, was sich möglicherweise verändert hat. "Außerdem sollte man sich einen Berater suchen, der aktiv auf einen zugeht, das heißt, bei Marktveränderungen um ein Treffen bittet, weil es neue Faktoren auf dem Markt gibt, die vorher nicht bekannt waren."
Viele Sparer denken, "das ist mir zu kompliziert, da packe ich doch am besten alles auf mein Sparbuch oder noch besser unters Kopfkissen" - für den Notgroschen kann das sinnvoll sein, aber Vorsicht: "Wenn man die Zinsentwicklung betrachtet, gerade die Niedrigzins-Phasen anschaut, dann ist es häufig so, dass die Inflationsrate einen großen Teil, wenn nicht gar die ganze Verzinsung wegfrisst."
Eine Alternative dazu kann sein, eine breit gestreute Anlage zu wählen mit verschiedenen Anlageformen. Wichtig ist zu beachten, wie lange man sich binden möchte, also wann man das Geld wieder braucht.
Auch bei den vermögenswirksamen Leistungen gibt es
Irrtümer - von 24 Millionen Berechtigten in Deutschland nutzt
nur jeder zweite das Geldgeschenk vom Arbeitgeber. Und selbst, wenn
der Chef nichts dazu tut, kann es sich zum Beispiel für Azubis
lohnen, freiwillig zu sparen, denn man bekommt eine satte
staatliche Förderung.














