Irrtümer bei der Geldanlage 2

Wenn es um Geldanlagen geht, gibt es viele Irrtümer, die sich hartnäckig halten. Wir haben schon vor zwei Wochen darüber gesprochen. Hier noch weitere Tipps Zuerst solle man den grundlegenden Bedarf an Finanzprodukten abdecken und das mit seinem Berater abklären. Sparkassen-Finanzexperten Maximilian Blusch erklärt das anhand einer Finanzkonzept-Pyramide. "Die Pyramide hat verschiedenenSchichten. Ganz unten ist die Basis, also zum Beispiel das Girokonto. Man kann es mit einem Kleiderschrank vergleichen. Man braucht im Alltag gewisse Kleidungsstücke, und bevor man sich die teuren Manschettenknöpfe kauft, muss man erstmal die grundsätzlichen Bedürfnisse erfüllt haben. Dies berücksichtigt die Finanzpyramide."
Auch bei festverzinslichen Wertpapieren sollte man sich gut informieren. Zinssatz und Rendite zum Beispiel sind zwei völlig unterschiedliche Dinge: "Der Zinssatz beschriebt nur, wie hoch der Zinssatz ist, der bei einem festverzinslichen Wertpapier gezahlt wird. Entscheidend ist für den Anleger aber die Rendite. Denn die berücksichtigt darüber hinaus auch Kursschwankungen."
Neben den festverzinslichen Wertpapieren gibt es noch die
Aktien. Vorsicht: der absolute Wert einer Aktie sagt wenig aus:
"Viel stärker wirken am Markt das Angebot und die
Nachfrage. Sind viele Leute davon überzeugt, dass es sich um
einen guten Wert handelt, dann wird der Kurs auch noch weiter
steigen. Das ist unabhängig von dem aktuellen Wert. Man muss
darauf achten, wie die Gewinnerwartung und die Entwicklung am Markt
aussehen werden. Das sollte entscheidend sein für den Kauf
einer Aktie.
Hier können Sie selbst nachschauen: Zum Online-Rendite-Rechner














