Geldanlage Eigenheim

Mieten oder kaufen? Diese Frage stellen sich viele junge Familien oder Paare. Und sie sollten gründlich darüber nachdenken, denn: Gerade in unsicheren Zeiten wie in der Wirtschaftskrise haben sich Immobilien als stabile Kapitalanlage behauptet, außerdem sind die Zinsen für ein Immobiliendarlehen im Moment günstig.
Die eigenen vier Wände haben also eine Menge Vorteile, sagt Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch: "Das ist die einzige Altersvorsorgen, in der man jetzt bereits wohnen kann. Das heißt, ein Teil der Kosten - das ist in der Regel ein Drittel des zur Verfügung stehenden Einkommens - wendet man in der Regel für die Miete auf. Gleichzeitig schaffen die eigenen vier Wände eine Sicherheit vor Mieterhöhungen und man kann aus der Wohnung nicht rausgekündigt werden. Oft kann man staatliche Fördermittel nutzen, das sind zinsverbilligte oder sogar zinslose Kredite."
Aber: Der Käufer einer Immobilie sollte sich darüber im Klaren sein, dass er eine relativ unflexible und vor allem langfristige Geldanlage gewählt hat. "Es sollte auch jedem Käufer bewusst sein, dass er das Risiko eingeht, den Kredit nicht zurückzahlen zu können. Beispielsweise bei Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Unterbrechung von Arbeitsverhältnissen."
Wer sich den Traum vom eigenen Zuhause erfüllen möchte, sollte sich dafür Zeit nehmen und Nebenkosten für Notar, Grunderwerbssteuer und eventuell einen Makler einkalkulieren. Noch ein wichtiger Punkt: "Eigenkapital sollte eingesetzt werden. Das Eigenkapital schafft einen Puffer, spart Zinsen und schafft auch für schwierige Zeiten ein bisschen mehr Platz im Budget. Beim Eigenkapital gilt natürlich: Je mehr, desto besser. 15-20 Prozent sollten es in der Regel schon sein."
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