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Irrtümer bei der Geldanlage 4

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Wir haben ja schon mehrfach über Irrtümer bei der Geldanlage gesprochen, heute geht es um das Thema Fonds. Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch erklärt ein zentrales Problem: das Währungsrisiko.

"Ich habe ein Wertpapier, beispielsweise eine Anleihe, die in Dollar notiert und habe darauf eine gute Verzinsung. Wenn ich mein Wertpapier zurückbezahlt bekomme, ist der Dollar plötzlich schwächer als der Euro. Und diesen Kursverlust, der dort entsteht, den bezeichnet man als Währungsrisiko."

Jetzt zum Irrtum: Wenn man zum Beispiel ein Investment in einen Aktienfond gestartet hat, dessen Fondswährung auf Euro lautet, könnte man meinen, es gäbe kein Währungsrisiko in der Geldanlage. Das stimmt so nicht. "Vielmehr ist es so, dass in den Fonds immer Währungsrisiken bestehen, wenn Anlagen getroffen werden, die nicht im europäischen Wirtschaftsraum, also nicht in Euroland getätigt werden. das ist immer dann, wenn amerikanische Aktien darin sind, argentinische Anleihen, oder irgendwelche Wertpapiere, die nicht auf Euro lauten."

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Ein anderes Beispiel: Nachhaltigkeitsfonds, also Fonds mit ethischen, ökologischen und sozialen Kriterien. Viele glauben, dass man mit diesen Fonds nicht unbedingt Geld verdienen kann. Ein Irrtum. "Nach einer aktuellen Studie, die für die Bundsstiftung Umwelt erstellt wurde, unterschiedet sich die Wertentwicklung einer nachhaltigen Aktienanlage eben nicht gravierend von der Entwicklung einer konventionellen Anlage. Fazit: Man kann ein guter Mensch sein und muss trotzdem nicht auf Rendite verzichten."

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