Finanztest "Gute Anleihen erkennen, aber wie?"

Anleihen werden unter Anlegern immer beliebter. Am bekanntesten ist wohl die Bundesanleihe. Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch erklärt das Prinzip aller Anleihen: "Bei einer Anleihe gibt es zwei Parteien: Derjenige, der das Geld leiht und derjenige, der es verleiht. Der Verleiher ist in dem Fall der Kunde. Der kauft sich ein solches Papier und leiht damit dem Unternehmen oder dem Staat Geld."
Bei der Entscheidung für eine Anleihe gibt es eine Menge Punkte, die man beachten sollte. "Einer ist zum Beispiel, dass man darauf achtet, dass die Laufzeit einer Anleihe zum persönlichen Anlagehorizont passt. Man sollte sich gerade bei marktunüblichen Verzinsungen - also, wenn man ein Papier hat, was einen sehr hohen Zins offeriert - sollte man sich darüber klar sein, dass ein hoher Zins auch immer ein Anzeiger ist für ein hohes Risiko."
Es gibt öffentliche und private Anleihen, also
festverzinsliche, die von Staaten oder Bundesländern
ausgegeben werden oder private von z.B. Kreditinstituten oder
Unternehmen. Bei der Bewertung helfen Ratingagenturen. "Jede
Anleihe, die an der Börse gehandelt wird, wird von einer
Ratingagentur bewertet. Man kann sich das vorstellen wie ein
Schulnotensystem. Man sollte darauf achten, dass man nur Anleihen
kauft, die eine möglichst gute Note haben."
Der Finanztipp wird Ihnen präsentiert von der Sparkasse KölnBonn!














