Karneval

Der "Kaatebus" erstrahlt nun knallrot

Ferdi Schmidt, Festkomitee-Vize Christoph Kuckelkorn, Kreissparkassen-Vorstand Dr. Klaus Tiedecken und Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach

Einen auffälligeren Blickfang als den "Kaatebus" am Neumarkt gibt es für Passanten kaum. Und ab dem ersten Sonnabend im Januar bis Karnevalssamstag leuchtet er nun knallrot.
Seit 15 Jahren stand er in schmucklosem Weiß jeweils während der Session auf dem Neumarkt - und nun hat sein Besitzer, Ferdi Schmidt, in Absprache mit dem Festkomitee und dem Sponsor, der Kreissparkasse Köln, den historischen Doppeldecker-Bus knallrot lackiert.

"Vielen Menschen fehlt einfach das Bewußtsein, dass es noch Karten für fast alle Karnevalsveranstaltungen zu kaufen gibt," sagte Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach.
Karten gebe es für jeden Typus von karnevalistischen Veranstaltungen - genauso wie für Rosenmontagstribünen. Im Kartenbus werden auch die Tribünenkarten für Behinderte ausgegeben.

Der Bus hat laut Ferdi Schmidt 3,9 Millionen Kilometer auf dem Buckel - er fuhr "seit 1952 oder 1953" durch die Straßen von Birmingham - in edlem Blau. Motor und Getriebe wiegen zusammen satte zweieinhalb Tonnen und aus dem Auspuff kommt eine fette grauschwarze Rauchwolke - doch Ferdi Schmidt scherzt mit Blick auf die bunten Punkte auf dem Bus: "Die Umweltzone ist für den Bus kein Thema - man kann sich darauf ja den Punkt mit der passenden Farbe aussuchen."

Der Bus wird am 2. Januar von Ferdinad Jerusalem von Sülz an den Neumarkt gefahren. "Das ist der einzige Mensch, der dieses Ding, das keine Lenkhilfe hat, steuern kann," sagt Schmidt über seinen Fahrer.
Am Rosenmontag steht das Gefährt dann an der Severinstorburg und ist Plattform für Fotografen aus der ganzen Welt.
Danach wird er wieder eingemottet.

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