Karneval

Jan von Werth: Session kann kommen!

Die Vauth-Dance Company mischte die Herren auf
© Hans-Georg-Jäckel für radiokoeln.de

Drei verschieden Arten von Tanz bildeten den Rahmen für nicht weniger als 45 Ehrungen und Beförderungen beim Reiterkorps Jan von Werth.
Den Anfang machte wie immer die Kindertanzgruppe. Zu ihrem Lied "Mir sin die Pänz vun Jan vun Werth", dem Drittplazierten der Karnevalshitparade TOP JECK von Radio Köln im letzten Jahr, singen sie, tanzen sie, schlagen Räder, reiten auf Stockpferdchen und klatschen in die Hände - Begeisterung pur!
Da Jan von Werth-Präsident Jürgen Blum am Ende der Session von Bord geht, wollte er sich bei seinen Kollegen von den anderen Traditionscorps mit Nachdruck in Erinnerung bringen, so könnte man es deuten: alle wurden zu Rittmeistern der Reserve des Reiterkorps ernannt. Mit einer Ausnahme: Didi Broicher von der Nippeser Bürgerwehr wurde nicht geehrt, weil er noch keine Zeit gehabt habe, sich im Amt zu bewähren. Und einer hat gefehlt: Ehrengarde-Präsident Frank Remagen.
Das Jan und Griet-Paar dieses Jahr sind Dr. med. Axel Unruh und Annette Assmann - zwei waschechte "Imis", die aber Köln wie ein Schwamm in sich aufgesogen haben, wie es scheint: sie singen lauthals alle Kölschen Lieder mit und sprechen ihr Motto akzentfrei op Kölsch.
Die zweite Tanzabteilung kam vom Korps plus Tanzpaar. Kathrin Arnold und Christian Bergsch tanzen ganz sattelfest, und besonders beeindruckend war der Säbeltanz des Reiterkorps. Das Lied dazu sprach für sich: "Mir sin Kölsche Junge - wie d'r Jan vun Werth."
10 Vereidigungen von neuen Mitgliedern und die Vorstellung von 17 Hospitanten folgten, ehe die Herren große Augen bekamen: die 11 Damen der Vauth Dance Company mischten den Gürzenich mächtig auf.
Hübsch anzusehen und mit originellen Tanzchoreographien! Mit Karneval hat das weniger zu tun, dafür sind sie den Herren eine Augenweide.
Ein entspannter Korpsappell ging zu Ende - die Session kann kommen!