Hypothekenabsicherung - Eigenheimfinanzierung mit Sicherheitsnetz

Wenn man ein eigenes Haus kauft, rechnet man für die nächsten Jahrzehnte mit einem festen Einkommen, um den Kredit wieder abzuzahlen. Doch was geschieht, wenn man plötzlich die Raten doch nicht mehr zahlen kann, etwa bei Arbeitslosigkeit oder Todesfall?
Dafür gibt es einen sinnvollen Risikoschutz, sagt Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch - und der richtet sich vor allem an Alleinverdiener. "Jeder, der eine Immobilie hat, also einen höheren Kredit aufgenommen hat, der braucht das immer dann, wenn er auch noch Hinterbliebene zu versorgen hat, also die Kinder oder die Ehefrau."
Man sollte vorher aber genau prüfen, welche Versicherung in Frage kommt. Eine Hypothekenabsicherung deckt verschiedene Risiken ab.
"Zum einen das Todesfallrisiko. Das ist jedem bewusst. Darüber hinaus - und das ist nicht allen so klar - gibt es auch noch das Risiko der Arbeitsunfähigkeit: Man kann seinen Job nicht mehr richtig ausführen, verdient weniger - auch das stellt ein Risiko dar, gerade bei einer langfristigen Angelegenheit wie einer Hypothekenfinanzierung."
Ein weiteres Risiko ist die Arbeitslosigkeit, oder bei Selbstständigen die Insolvenz des eigenen Unternehmens. Je umfassender der Schutz, desto mehr kostet die Versicherung.
"Sieht man sich den Basisschutz an, also den Schutz vor dem Todesfall, dann kostet das für eine etwa 35-jährige Frau bei 300.000 Euro Kredit 50 Euro im Monat. Möchte man jetzt noch die Einkommensverlustversicherung dazu abschließen und etwa 1.000 Euro Kreditrate versichern, so kostet das nochmals 50 Euro im Monat."
Hier können bestimmte Bedingungen gelten, wie zum Beispiel
zeitlich befristete Leistungen oder Wartezeiten. Die Details sollte
man gründlich überprüfen.
Der Finanztipp wird Ihnen präsentiert von
der Sparkasse KölnBonn!









