Investmentfonds

In den letzten Jahren ist die Zahl der angebotenen Investmentfonds explodiert. Für jeden Geschmack, für jede Anlegermentalität ist etwas dabei und immer mehr Sparer investieren ihr Geld.
Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch erklärt heute, wie Investmentfonds funktionieren und stellt die beliebtesten vor. "Die Grundidee eines Investmentfonds besteht darin, dass eine Investmentgesellschaft Gelder von vielen Sparern einsammelt - auch viele kleinere Beträge sind da möglich, um daraus eine größere Vermögensmasse zu bilden."
Der Anleger zahlt also in einen gemeinsamen Topf ein und profitiert von den Vorteilen: Die Anlagen können breiter gestreut werden, das Risiko wird somit vermindert. Im Groben unterscheidet man zwischen Fonds für vorsichtige und risikobereite Anleger. "Der Rentenfonds und der Immobilienfonds eignen sich für Leute, die nicht soviel riskieren wollen, dafür aber auch bereit sind, eine etwas kleinere Rendite zu erhalten. Für diejenigen, die risikobereiter sind, bietet sich der Aktienfonds an. Bei einem Aktienfonds sollte man aber schon fünf Jahre Zeit mitbringen."
Ein Investmentfonds eignet sich nicht nur für den Anleger,
der mit einer Einmalzahlung einen Batzen Geld investiert. Man kann
auch regelmäßig kleinere Beträge sparen und hat
unter Umständen dadurch sogar einen Vorteil. "Man kann
das vielleicht am besten mit dem Beispiel einer Tankstelle
beschreiben. Wenn ich immer für 50 Euro tanke, bekomme ich
immer ein unterschiedliche Menge Benzin. Ähnlich ist es bei
den Investmentfonds. Kaufe ich immer für den gleichen Betrag
und mache das über einen langen Zeitraum, dann werde ich immer
bei günstigen Preisen relativ mehr Anteile erwerben und somit
im Schnitt ein besseres Geschäft machen."
Der Finanztipp wird Ihnen präsentiert von
der Sparkasse KölnBonn!









