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Der Finanztipp
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Sparkasse KölnBonn

Finanztipp: Rohstoffe - eine attraktive, aber spekulative Anlageform

Arbeitslose Bohrinsel im Hafen von Invergordon (Schottland)
© jub

Noch immer schwächelt die Konjunktur, attraktive Zinsanlagen bleiben rar. Rohstoffe wie Öl oder Gold steigen aber im Preis und werden damit für Anleger attraktiv. Die Märkte seien aber sehr schwierig zu beurteilen, warnt Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch: "Spekulanten treiben da ihr Unwesen. Das heißt, die Preise hängen nicht nur von Nachfrage und Angebot ab, sondern im hohem Maße auch davon, wie Spekulanten sich verhalten und damit die Preise beeinflussen."

Rohstoffanlagen sind also hochspekulativ. Der Anleger sollte nur mit Geld operieren, auf das er im Notfall verzichten kann. "Wer sich aber dennoch für Rohstoffe interessiert, der sollte zumindest in Rohstofffonds investieren, die dafür sorgen, dass das Risiko breiter gestreut und damit minimiert wird."

Denn: neben Gold und Öl gibt es noch andere Rohstoffarten, grundsätzlich unterscheidet man vier Hauptgruppen: "Da gibt es erstmal die große Gruppe der Energierohstoffe, also Öl, Gas oder Ähnliches. Dann Metalle, also Aluminium oder Kupfer. Aber auch Agrarprodukte, wie Weizen oder andere Lebensmittel. Natürlich nicht zu vergessen einen der bekanntesten Rohstoffe, nämlich das Gold."

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Finanztipp vom 15.5.2010

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Anleger müssen zudem beachten, dass die meisten Rohstoffe in Dollar notiert werden. "Das bedeutet, dass, wenn der Rohstoffpreis steigt, der Dollar aber fällt, der Anleger unter dem Strich unter Umständen nichts vedient hat."