Konsum per Kredit? So finanzieren Sie richtig!

Ein neues Auto, die lang ersehnte Weltreise? - alles, was über einen kurzfristigen Geldbedarf und in diesem Fall über den Dispo hinausgeht, sollte gut durchdacht sein.
Wer bei den aktuell niedrigen Zinsen überlegt, einen Kredit aufzunehmen, der sollte nicht nur genau wissen, wie viel Geld er tatsächlich braucht, sondern vor allem, wie viel er realistisch monatlich zurückzahlen kann, erklärt Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch. "Da ist oft ein Haushaltsbuch sehr hilfreich, wo man aufschreibt, was gebe ich eigentlich aus im Monat und was bleibt übrig - auch zum Beispiel für einen Kredit? Dann sollte man den Personalausweis mitbringen und falls erforderlich auch die Arbeitserlaubnis und auf jeden Fall die Gehaltsnachweise der letzten drei Monate."
Oft bieten Online-Angebote einen Preisvorteil. Der große Nachteil: Es gibt keine persönliche und individuelle Beratung. "Außerdem kann ich, wenn ich den Kredit persönlich vereinbare, in der Regel das Geld sofort mitnehmen. Das ist beim Onlinekredit nicht so. Da muss ich in der Regel einige Zeit warten, bis ich das Geld auch ausgezahlt bekomme. Und auch, wenn es im Laufe dieses Kredites ein bisschen enger werden sollte - durch Arbeitslosigkeit oder Änderung der familiären Situation - hat man hier jemanden aus Fleisch und Blut, mit dem man das Päckchen neu schnüren kann."
Wichtig sind Extra-Vereinbarungen wie zum Beispiel Sondertilgungen bei überraschenden Geldgewinnen oder Zuschüssen oder auch die Restschuldversicherung. "Die Restschuldversicherung kann sowohl Risiken abdecken wie Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit, aber auch den schlimmsten Fall, nämlich den Todesfall."
Der Finanztipp wird Ihnen präsentiert von der Sparkasse KölnBonn!









