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Der Finanztipp
präsentiert von
Sparkasse KölnBonn

Offene Immobilienfonds

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Offene Immobilienfonds sind für viele Anleger eine attraktive Geldanlagemöglichkeit, weil sie langfristig eine wertstabile Vermögensanlage bieten.

Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch erklärt heute, wie ein offener Immobilienfonds funktioniert: "Offen heißt der Fonds deshalb, weil der Fonds, der in Grundstücke und Immobilen investiert, unendlich groß werden kann. Das heißt, es können immer neue Immobilen dort hinein gekauft werden und es können auch immer wieder neue Anleger Geld in diesen Fonds, in diesen Topf, hineintun."

Die Fondsgesellschaft nimmt normalerweise die Anteile zurück, welche große Firmen oder Privatanleger gekauft haben. Im Falle eines Rücknahmestopps geht das nicht mehr. Aktuell haben einige wenige Gesellschaften die Rücknahme von Anteilen vorläufig ausgesetzt. "Letztlich ist es so, dass jeder offene Fonds eine gewisse Barreserve hat, um Anteilseigner, die ihre Barreserven zu Geld machen wollen, auszahlen zu können. Wenn jetzt aber ganz viele Leute auf einmal kommen und das tun möchten, dann kann es passieren, dass die Barreserve nicht reicht und der Fonds letztendlich Immobilen verkaufen müsste."

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Finanztipp vom 19.06.2010

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Damit wäre der Fonds so unter Druck gesetzt, dass werthaltige Immobilien auch zu ungünstigen Konditionen verkauft werden müssten. "Vereinfacht kann man sagen, durch den Rücknahmestopp wird das Fondsvermögen geschützt, also letztlich der Anteilseigeer, und zwar davor, dass es unter Preis verschleudert wird."

Der Anleger muss ich aber keine Sorgen um sein Erspartes machen: "Das Geld ist nicht weg. Was sollte er tun? Möglichst sollte er abwarten. Wenn er aber dennoch einen sofortigen Kapitalbedarf hat, dann sollte er mit seinem Berater sprechen und überlegen, ob man diese Finanzierung in der Zwischenzeit nicht anders darstellen kann."

 

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