Geld im Überfluss - Inflation

Aktuell liest und hört man viel über Inflation, also Geldentwertung, die entsteht, wenn zuviel Geld auf dem Markt ist. Experten streiten sich aber darüber, ob eine Inflation tatsächlich zu erwarten ist.
Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch erklärt heute, was mit dem Ersparten oder auch der Rente geschieht, wenn es zu einer höheren Inflation kommen sollte. "Habe ich zum Beispiel eine Rentenzusage von angenommenen 1000 Euro, dann entspricht dieser Betrag bei einer Inflationsrate von zwei Prozent im Jahre 2030, also dann, wenn die Rente wirklich kommt, noch einem Gegenwert von 673 Euro. Das sollte ich berücksichtigen, wenn ich heute einen Rentenbescheid lese."
Auch wenn das eigene Rentenalter noch weit weg sein mag, sollte jeder mehr für die Rente tun und besser zusätzlich privat vorsorgen. "Allerdings sollte man dabei berücksichtigen, dass auch eine private Lebensversicherung das Geld zum größten Teil in Geldwerte investiert, nämlich zu 80 Prozent beispielsweise in Staatsanleihen. Ein kleinerer Teil wird auch in Sachwerte angelegt, zum Beispiel in Aktien."
Es gibt unterschiedliche Auswirkungen der Inflation auf Sach- oder Geldwerte: In den letzten 25 Jahren haben die Sachwerte von der Inflation stark gegenüber den Geldwerten profitiert. "Geldwerte sind all die Dinge, die in Geld angelegt sind: Das klassische Sparbuch, Lebensversicherungen, festverzinsliche Wertpapiere und natürlich auch Renten. Sachwerte sind zum Beispiel Immobilien, Gold, Anteile an Unternehmen, also zum Beispiel Aktien und auch Dinge, wie Kunst, Autos oder Uhren."
Momentan sollte man aber die Inflationsgefahr nicht überbewerten, raten Experten, sondern seine Anlagepolitik nach Geld- und Sachwerten optimieren.
Der Finanztipp wird Ihnen präsentiert von der Sparkasse KölnBonn!









