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Der Finanztipp
präsentiert von
Sparkasse KölnBonn

Optimale Vermögensstruktur

Sparbuch oder Tagesgeldkonto sind für viele sehr attraktiv: Man kommt schnell an sein Erspartes und Zinsen bringt es auch. Das ist gut für den Notgroschen - also in etwa drei Netto-Monatsgehälter - doch die optimale Vermögensanlage sieht anders aus, erklärt Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch.

"Hat man darüber hinaus noch Geld und ein konkretes Sparziel wie zum Beispiel eine Weltreise, dann sollte auch dieses Geld nicht in eine langfristige Strukturierung rein fließen, sondern so angelegt sein, dass man es auch zu dem Zeitpunkt wieder flüssig hat."

Wenn dann noch etwas übrig sein sollte, sollte dieses Geld langfristig angelegt werden. "Fünf Jahre und länger sollten es dann schon sein. Dieses Geld sollte ungebunden sein, das bedeutet, dass man keinen konkreten Sparzweck, sondern das Geld dient beispielsweise für die private Altersvorsorge - also für einen Zeitraum, der bei den meisten noch weit in der Zukunft liegt."

Jede Geldanlage kann individuell angepasst werden, denn jeder hat seine eigenen Vorlieben in punkto Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit. Ein Beispiel: Ein Anleger, der nicht bereit ist, größere Risiken einzugehen, aber auch nicht ganz auf Aktien verzichten möchte, hat 10.000 Euro zur Verfügung. "Dem empfehlen wir 65% in Rentenpapieren, das sind festverzinsliche Papiere, anzulegen, 20% in Aktienfonds europäischer Standardwerte und 15% in offene europäische Immobilienfonds."

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Finanztipp von 23.07.2010

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Auch aus einem kleinen Geldbetrag kann später mal ein großes Vermögen werden. "Eine Strukturierung ist auch dann möglich, wenn man im Monat mit einem kleinen Betrag von 25 Euro anfängt. Man kann sich also auch in die Struktur hineinsparen."

Einmal im Jahr sollte man seine Vermögensstruktur mit seinem Berater überprüfen.

 

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