Programm

Peinlichkeiten Geschichten aus der Redaktion

Owei, owei... kurz mal nicht aufgepasst oder einfach mal wieder was tollpatschig unterwegs, und zack, passiert was richtig peinliches. Beeinflussen lässt sich das ja meistens eh nicht, aber die Anderen haben wenigstens immer was zu lachen.


http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/1518550/programm

Damit auch Ihr da nicht leer ausgeht, haben wir hier mal ein paar Geschichten aus der Redaktion für Euch zusammengestellt.

Dorian (Volontär):

Ich war mal auf einer Party im wunderschönen Köln-Mülheim, wo ich gar nicht so viele Leute kannte und bin dann dort in einen Raum reingestolpert, wo ich dachte, vielleicht lerne ich da ein paar coole Leute kennen. Ich habe dann irgendwas in die Runde gerufen und bekam prompt eine Antwort einer jungen Frau, die lispelte. Ich dachte sie wollte mich veräppeln und habe ihr lispelnderweise geantwortet. Das Problem: sie hatte tatsächlich einen Sprachfehler. Das tat mir natürlich im Nachhinein leid und ich fand es tatsächlich sehr peinlich. Ich habe diese Gruppe dann für den ganzen Abend gemieden.

Ida (Reporterin):

Ich war mal mit Freunden auf Mallorca im Urlaub, so klassisch nach dem Abitur, und hatte meine teure Ray-Ban-Sonnenbrille dabei, die ich dann bei mir im Hotelzimmer in den Safe getan habe. Dann sind wir einmal wieder ins Zimmer gekommen und ich konnte die Brille dort nicht mehr finden. Wir haben das ganze Zimmer durchsucht - ohne Erfolg. Ich hatte natürlich einen Schlüssel für den Safe und ich dachte mir, das Hotel wird sicherlich auch noch einen dafür haben. An der Rezeption dann habe ich das Hotel beschuldigt, die Brille aus dem Safe gestohlen zu haben. Das Ende vom Lied: Die Brille lag tatsächlich noch im Safe, in einer Ecke versteckt. Das war mir dann so peinlich, dass ich den Rest des Urlaubes nicht mehr an der Rezeption vorbei gegangen bin.

Tabea (Praktikantin):

Ich hatte in meiner Mittagspause leider nicht mehr genug Zeit, um mir was anständiges zu Essen zu kaufen und habe mich dann kurzerhand für einen Smoothie entschieden. Damit habe ich mich ins Auto geschwungen. Man muss dazu sagen, er hatte einen wundervoll blut-roten Farbton. An einer Ampel habe ich ihn dann getrunken und merkte, wie die anderen Autofahrer bei Grün schon losfuhren. Ich trat auf das Gaspedal, unterschätzte die Beschleunigung und habe mir dann den Smoothie über das Gesicht und mein Hemd geschüttet. Auch der Autositz war voll. Die anderen Autofahrer guckten mich mit großen Augen an. Ich muss ausgesehen haben, als hätte ich mit meinen Zähnen ein Tier gerissen. Und das im stockenden Berufsverkehr, wo man sowieso alle 10 Meter anhalten muss. Sich dann noch im Auto während der Fahrt sauber zu machen... großes Kino.

Stephan (Redakteur):

Ich bin als Kind auf dem Nachhauseweg von der Schule ausgerutscht und mit meiner Hand in Hundekacke gelandet. Das war äußerst unangenehm, da noch ein Freund von mir dabei war und es mitbekommen hat. Ich habe dann angefangen zu weinen und bin nach Hause gerannt.

Verena (Reporterin):

Ich bin nebenbei noch Sängerin und hatte einen großen Auftritt für den ich mich ausgiebig vorbereitet habe. Wir reden hier von einem Auftritt im Abendkleid mit riesen Orchester, also einer Menge Musikern auf der Bühne. Entsprechend war mir dieser Abend sehr wichtig. Dummerweise habe ich aber, während ich meinen großen Song gesungen habe, auf der Bühnen einen Schritt zurück gemacht und dabei ein Kabel übersehen. Zack, saß ich vor rund 2000 Zuschauern auf meinem Hintern. Ich musste natürlich selbst lachen, bin dann aufgestanden, habe dem Publikum signalisiert, dass alles ok ist und habe einfach weiter gemacht. Peinlich war es mir trotzdem sehr.

Ralf (Redakteur):

Mir ist mal was peinliches auf einer Feierlichkeit passiert. Ich kannte dort nur sehr wenige Leute und habe dann ein bisschen Social-Talk betrieben. Ich stellte mich also neben eine Dame und weil ich nicht so wirklich wusste, worüber ich mit ihr reden sollte, fragte ich sie, wann es denn soweit sei. Sie guckte mich entsetzt an und ging. Ich habe dann erst im nachhinein erfahren, dass sie gar nicht schwanger war. Nun gut, ich habe auf dieser Party viel getrunken.

Marc (Nachrichten-Redakteur):

Ich arbeite am Wochenende im Nebenberuf noch als Museumsführer im LVR-Landesmuseum in Bonn. Nach einer meiner Führungen traf ich eine Kollegin und sie hatte ein sehr extravagantes Kleid an. Ohne groß nachzudenken habe ich sie dann gefragt, ob sie später noch eine Kostümführung habe. Sie guckte mich mit großen Augen an und verneinte. Wir biete eben auch Kostümführungen an und für mich sah ihr Outfit eben aus, wie aus dem 18 Jahrhundert. Sie hat es aber mit Humor genommen, hat gelacht und meinte, dass ich aus der Nummer jetzt nicht mehr ohne weiteres raus komme.

Abhi (Praktikant):

In der Grundschule habe ich mal ein Kaugummi in den gelben Sack geworfen. Meine Lehrerin hat das mitbekommen und mich vor der ganzen Klasse in den Müllsack klettern lassen, der damals ungefähr meine Körpergröße hatte. Ich sollte das Kaugummi also wieder rausholen und der Klasse demonstrieren, wie vernünftige Mülltrennung funktioniert. Aus dem Mülleimer durfte ich natürlich wieder rausklettern und meine Klassenkameraden haben lauthals gelacht. Ich hab mich dann mit knall rotem Kopf wieder auf meinen Platz gesetzt.

Charlotte (Volontärin):

Ich war ca. 9 Jahre alt als ich zusammen mit einem älteren Mädchen, das auf mich aufpassen sollte, unterwegs zur Pferdekoppel war. Sie hatte eine Möhre dabei, die sie bis auf den mittleren Teil abnagte. Sie hielt mir die Möhre hin, wahrscheinlich um mir zu zeigen, wie weit sie das geschafft hatte und ich sagte nur: "Nein, danke." Mir wurde ziemlich schnell klar, dass sie mir nichts wirklich von der Möhre anbieten wollte, aber konnte es auch einfach nicht aufklären. Sie hat dann nur gelacht und ich hab's totgeschwiegen.

Chris (Online-Redakteur):

Ein Freund erzählte mir über den Facebook-Messenger, dass die Katze seiner Freundin gerade überfahren wurde und es ihm und ihr entsprechend gerade nicht so gut gehe. Ich sprach mein Beileid aus und wollte ihm einen traurigen Emoji schicken. Leider tippte ich unabsichtlich auf einen Katzen-Smiley samt Partyhütchen und Geburtstagstorte. Was sich anhört wie ein schlechter Scherz war wirklich keine Absicht. Ich habe mich daraufhin bestimmt zehnmal entschuldigt.


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